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[ Für uns soll`s rote Rosen regnen



Das Gostner Hoftheater (Hubertussaal Dianastraße 28 Nürnberg) präsentiert am Sonntag den 3.5.2009 19:30 Karten: 0911/261510

Hilde spielt Hilde
"Der große Hildegard Knef-Abend"

Hildegard Pohl Trio spielt Hildegard Knef Songs

YOGO PAUSCH-drums HILDEGARD POHL-piano NORBERT MEYER-VENUS-bass

Ein heftiger Swingregen erwartet Nürnberg im Mai. La Knef gibt die Steilvorlage zum neuen Programm des Hildegard Pohl Trios. Die spröde Stimme der großen deutschen Filmlady erreichte Kultstatus, nicht nur in Deutschland. Hilde Pohl, Frankens einzige Swing-Pianistin, am Flügel,
Yogo Pausch am Schlagwerk und Norbert Meyer-Venus am Bass legen die immer noch frischen Songs neu auf, färben sie mit vielen bunten Jazzfarben und spielen damit - im wahrsten Sinne des Wortes. Und wer die Knef liebt wird auch dieses Trio mögen, oder doch zumindest hören
wollen. Tapetenwechsel - für unglaubliche Songs.

Das Hildegard-Pohl-Trio spielt an diesem Abend eine spezielle Auswahl an Liedern der Künstlerin Hildegard Knef. Es wird instrumental über diese zu Welthits avancierten Songs improvisiert - und vielleicht der eine oder
andere Hilde Knef-Song von Hilde Pohl "chansoniert". Mal sehen..........

Hilde Pohl am Piano,
Norbert Meyer-Venus am Kontrabass
Yogo Pausch an Trommeln und Geräuschen




Nürnberger Nachrichten /Kultur Mai 2009
Hildegard Pohl singt Hildegard Knef
Tapetenwechsel und Rosenregen: Konzert in Nürnberg

Pohl

NÜRNBERG - Man muss nicht unbedingt wie die Knef singen können, um eine zündende Knef-Hommage zu gestalten. Wie man dem Star der deutschen 60er und 70er Jahre auch ohne entsprechende Stimmlage gerecht wird, zeigten Pianistin Hildegard Pohl, Schlagzeuger Yogo Pausch und Kontrabassist Norbert Meyer-Venus im Hubertussaal.

Es war wohl nur eine Frage der Zeit, dass sich Hildegard Pohl mit dem Repertoire ihrer Vornamensgenossin auseinandersetzen würde. Schließlich war die so erfolgreiche wie medienwirksame Knef einst ein Grund dafür, dass sich die Nürnberger Jazz-Pianistin mit ihrem angestaubten Vornamen versöhnte. Den Staub, den die Knef-Lieder mit den Jahren angesetzt haben, wischen Pohl, Pausch und Meyer-Venus denn auch im Handstreich weg. Einfach nur imitieren ist dabei nicht die Sache der gut aufgelegten Könner an den Instrumenten. Sie interpretieren die Knef-Standards im Hubertussaal vor nicht mehr ganz so jungem Publikum auf ihre Art und machen sie zum energiegeladenen Swing-Ding. ............................................
Da wird ganz unverkrampft über Knefs Standards improvisiert - was beim Song «Von nun an ging’s bergab« weit hinaus in jazzige Gefilde führen kann und beim «Koffer in Berlin« direkt zum Piano in der Hotelbar. Den «Tapetenwechsel« nehmen die drei gleich wörtlich: Den Knef-Song gibt’s mit Mozart-Anstrich und als Rolling-Stones-Nummer genauso wie in der Latin-, Tango- und Dreiviertel-Takt-Variante - und im folgenden Mini-Wunschkonzert auch im Stil von Bob Marley und AC/DC.
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So weit so verspielt. Doch grundsätzlich werden die Stimmungen der Knef-Songs ernst genommen und gegen Ende regnet es endlich Rote Rosen. Als unbedingtes Fazit bleibt: «Aber schön war es doch!«. Hingehen !!

Birgit Nüchterlein






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